Georgische
Miniaturen: Mamuka Schengelia
Dienstag 16. März bis Samstag 17. April
Öffnungszeiten:
Di-Fr 10-21 Uhr,
Sa 10-18 Uhr,
So 13-18
Uhr
Der georgische Maler Mamuka Schengelia schöpft aus uralten
Quellen und ist dennoch ganz in der Gegenwart verankert. Religion
in der Kunst der Gegenwart zum Thema zu machen, ist ein Wagnis.
Denn mit heutigen künstlerischen Ausdrucksmitteln dem Gehalt
des Alten und Neuen Testamentes gerecht zu werden, ist nicht
einfach. Der georgische Maler Mamuka Schengelia hat dies gewagt. Er arbeitet mit der alten Technik Ei-Tempera, also mit Pigmenten,
denen er Eigelb, Essig und Honig zugibt. In mittelalterlicher
Manier trägt er auch da und dort Blattgold auf. Die Farben
malt er oft nicht mit dem Pinsel, sondern er verteilt sie mit
den Fingern auf dem Papier.
Die Bilder entstehen in einem lang
währenden, bedächtigen, aber auch spielerischen Prozess
und erhalten durch die meist mehrere Dutzend Schichten zählenden
Farbaufträge räumliche Tiefe.
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