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Ganz Gewaltiges lief dann direkt nebendran in der Offenen Kirche Elisabethen
ab. Für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren hatte ein rühriges
Organisationskomitee im Kirchenschiff mit grosser Kelle angerichtet.
Riesengedränge herrschte auf dem Zugang zur überdimensionalen Rutschbahn – die
Binggisse genossen es in vollen Zügen. Jedes Kind durfte darüber hinaus einmal
am grossen Glücksrad drehen, keines ging leer aus. Mädchen und Buben durften
auch spezielle Workshops besuchen. Ob Basteln, Papierfalten, Malen, Tonen,
Speckstein bearbeiten oder Flugzeuge herstellen – den Möglichkeiten waren kaum
Grenzen gesetzt.
Wer wollte, durfte sich auch ein kunstvolles
«Temporär-Tattoo» auf die Schulter oder auf den Arm malen lassen. Hinzu kamen
begeisternde Auftritte auf der Bühne. Neben Clowns und Artistenmädchen machten
Majoretten, Gaukler und Velostars ihre Aufwartung. Den Initianten dieses
Kinderplauschs sei für die perfekte Organisation ein ganz besonderes Kränzchen
gewunden.
Drumherum lief das bekannte Klosterberg-Festspektakel ab. In
Brasilien-Leibchen und «Kinder-in-Brasilien»-T-Shirts jeglicher Couleur stürzte
sich viel Volk ins Getümmel – sehen und gesehen werden lautete das Motto.
Vereinzelte Regentropfen konnten die gute Stimmung nicht beeinträchtigen. Musik
lag in der Luft. Im «Atlantis» beispielsweise waren verschiedene Bands angesagt,
wo wieder einmal Live-Musik gespielt wurde.
Der Reinerlös dieses Festes
kommt der Onorio Mansutti Stiftung «Kinder in Brasilien» zugute.